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Neue ISBN !  978-3-7534-0270-3

EinfĂĽhrung

Der heutige Mensch kann die aktuelle kulturelle Krisenentwicklung vor allem dann besser verstehen, wenn er sich bewusst macht, dass sich seit der offiziellen Einführung einer neuen neoliberalen Wirtschaftsreligion vor 35 Jahren, die liberal-kapitalistische Geschichte des 19. Jahrhunderts wiederholt. Anders als im 19. Jahrhundert gibt es heute keine Arbeiterbewegung, die den gegenwärtig immer bodenloser agierenden Profit- und Machtkapitalismus eindämmen könnte, so dass die heutige Gesellschaft in die Gefahr einer diktatorischen Entwicklung geraten ist. Es ist daher für den heutigen Menschen unabdingbar geworden, dass sich eine linke Gegenbewegung zur neoliberalen Religion formiert, um den Prozess der fortschrittlichen Vereinnahmung der Gesellschaft durch die neoliberale Agenda der letzten 20 Jahre zu beenden.

Dies kann der heutige Linke vor allem dadurch erreichen, dass er seinen Fokus auf die relativen ideologischen Anschauungen von Marx und Engels richtet, die  durch die folgenden Aussagen deutlich werden: 

„Meine dialektische Methode ist der Grundlage nach von der Hegelschen nicht nur verschieden, sondern ihr direktes Gegenteil. Für Hegel ist der Denkprozeß, den er sogar unter dem Namen Idee in ein selbständiges Subjekt verwandelt, der Demiurg des Wirklichen, das nur seine äußere Erscheinung bildet. Bei mir ist umgekehrt das Ideelle nichts anderes als das im Menschenkopf umgesetzte und übersetzte Materielle“
Marx, MEW 23 S. 27.

    “Überhaupt dient das Wort „materialistisch" in Deutschland vielen jüngeren Schriftstellern als eine einfache Phrase, womit man alles und jedes ohne weiteres Studium etikettiert, d.h. diese Etikette aufklebt und dann die Sache abgetan zu haben glaubt. Unsere Geschichtsauffassung aber ist vor allem eine Anleitung beim Studium, kein Hebel der Konstruktion a la Hegelianertum. Die ganze Geschichte muß neu studiert werden, die Daseinsbedingungen der verschiedenen Gesellschaftsformationen müssen im einzelnen untersucht werden, ehe man versucht, die politischen, privat-rechtlichen, ästhetischen, philosophischen, religiösen etc. Anschauungsweisen, die ihnen entsprechen, aus ihnen abzuleiten. Darin ist bis jetzt nur wenig geschehn, weil nur wenige sich ernstlich darangesetzt haben.

    Darin können wir Hilfe in Massen brauchen, das Gebiet ist unendlich groß, und wer ernstlich arbeiten will, kann viel leisten und sich auszeichnen. Statt dessen aber dient die Phrase des historischen Materialismus (man kann eben alles zur Phrase machen) nur zu vielen jüngeren Deutschen nur dazu, ihre eignen relativ dürftigen historischen Kenntnisse-die ökonomische Geschichte liegt ja noch in den Windeln!- schleunigst systematisch zurecht zu konstruieren und sich dann sehr gewaltig vorzukommen.”

    Engels MEW 37 S.436-437

    „Die Frage, ob dem menschlichen Denken gegenständliche Wahrheit zukomme, ist keine Frage der Theorie, sondern eine praktische Frage. In der Praxis muß der Mensch die Wahrheit, das heißt die Wirklichkeit und Macht, die Diesseitigkeit seines Denkens beweisen.“

    Marx MEW 3 S. 533

    “Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Dasreligiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opiumdes Volks.”

    Marx MEW 1 S.378

    “Wie die Philosophie im Proletariat ihre materiellen, so findet das Proletariat in der Philosophie seine geistigen Waffen, und sobald der Blitz des Gedankens gründlich in diesen naiven Volksboden eingeschlagen ist, wird sich die Emanzipation der Deutschen zu Menschen vollziehen”

    Marx MEW 1 S. 391


    Marx-Engels-Werke (MEW) Quelle:  https://marx-wirklich-studieren.net/marx-engels-werke-als-pdf-zum-downlo ad/
     

Inhaltsangabe

Einleitung

Kapitel 1

Die außergewöhnliche Natur

des Menschen

  1. Die biologische und psychologische Analyse der menschlichen Natur
  2. Die anthropologischen Untersuchungsergebnisse fĂĽr die ursprĂĽngliche Selbstorganisation des Menschen
      • Die Wirtschaft der Urkulturen
      • Ehe und Familie
      • Mann und Frau in der Ehe der Urkultur
      • Eltern und Kinder in der Familie
      • Die Leitung der GroĂźfamilie
      • Friede und Krieg
  3. Die Erfindung des Eigentums
  4. Die moderne Systemforschung und die natĂĽrliche heterarchische Selbstorganisation
  5. Die natürliche Polarität und der Idealismus
  6. Die Folgen der Erfindung der Sklaverei und der Herren-Diener-Sklaven-Klassengesellschaft
      • Der asoziale Standeskrieg
      • Der Geschlechterkrieg
      • Der Generationenkrieg
      • Der Religionskrieg und der Völkerkrieg
  7. Das grundlegende Problem mit der allergischen Reaktion

Kapitel 2

Die notwendig gewordene

Modifikation der kommunistischen Lehre

  1. Das kommunistische Manifest und seine stichhaltige Analyse der Kulturentwicklungen des 19. Jahrhunderts
  2. Die zu ĂĽberdenkenden Passagen im kommunistischen Manifest.
  3. Die Renaturierung der kommunistischen Weltsicht durch die Entdeckungen der modernen Wissenschaft
      • Die Sklaverei und ihre Bedeutung
      • Die Auflösung des absolutistischen Idealismus
      • Der absolutistische kommunistische Staatsapparat
      • Die unglĂĽckliche Entwicklung der Arbeiterbewegung im 20. Jahrhundert

 

3. Kapitel

Die Entwicklung der Linken in den

 letzten 20 Jahren

  1. Die Geschichte des Neoliberalismus
  2. Die Selbstzerstörung der SPD
  3. Das ideologische Katz und Maus Spiel der GRĂśNEN
  4. Die stillschweigende Toleranz der neoliberalen Klassenpolitik bei den LINKEN
  5. Die neoliberale Machtpolitik von Angela Merkel
  6. Weitere aktuelle politische Verwerfungen durch die neoliberale Agenda
  7. Der deutsche Linksextremismus und seine heutigen Schattenseiten
  8. Angst als Herrschaftsinstrument

 

4. Kapitel

Das Corona Jahr 2020 aus der

 linken Perspektive

 

5. Kapitel

Der Weg in die natĂĽrliche

klassenlose Gesellschaft

  1. Die zu überwindenden ideologischen und emotionalen Spaltungen der gegenwärtigen Gesellschaft
  2. Die zu ĂĽberwindenden psychologischen HĂĽrden
  3. Die notwendige Bewusstseinsrevolution

Nachwort

Anhang

  1. Anregungen fĂĽr die Gestaltung einer Diskussionsrunde
  2. Quellenangaben und weiteres Hintergrundwissen zu den jeweiligen Themen durch eine Liste von Abhandlungen und YouTube Filmdokumentationen aus dem Internet

 

Einleitung (AuszĂĽge)

Die Seele und das Herz der Linken war seit Karl Marx vor allem der Glaube, dass sich der Mensch ursprünglich durch eine klassenlose Urkommune organisiert hat, dass die neolithische Revolution einen notwendig gewordenen Kulturprozess eingeläutet hat und dass das Endziel dieses Kulturprozesses die kulturell bereicherte, klassenlose Gesellschaft ist.

Die innerhalb der neolithischen Revolution in Mesopotamien und Ägypten entstandene hierarchische Klassengesellschaft, hat jedoch die Erfindung der Sklaverei verfestigt und systematisiert, so dass es innerhalb der Kultur zu einem Teufelskreislauf einer sado-masochistischen Beziehungskonstitution gekommen ist, die eine Gewaltspirale in den kulturellen Beziehungen in Gang gesetzt hat. Darüber hat sich innerhalb der traditionellen Klassengesellschaft ein „normales“ liberal-parasitäres“, sado-masochistisches und tyrannisches Beziehungsverhalten entwickelt, das mit der Industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts zu einem ersten tragischen Höhepunkt gekommen ist.

Der Arbeiter, der die Lehre von Karl Marx internalisiert hatte, demonstrierte im späten 19. Jahrhundert nicht nur für einen höheren Lohn, sondern war stets auch ein Hüter der Hoffnung auf eine zukünftige klassenlose Gesellschaft. Die gesamte Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts war daher von einem starken ideologischen Sendungsbewusstsein getragen, das zu einem ideologischen Gegenpol für die „liberale“ kapitalistische Religion geworden ist. Dadurch konnte das absolutistische Profit- und Machtstreben der Bourgeoisie während der Industriellen Revolution so weit eingedämmt werden, dass sich die sozialen Arbeits- und Lebensbedingen für den “einfachen” Menschen zunehmend verbessert haben und das Modell einer sozialen Marktwirtschaft entstanden ist.

Erst wer sich die kulturellen Lebensbedingungen der einfachen Menschen innerhalb der Industriellen Revolution vor der Blüte der Arbeiterbewegung vor Augen führt, erhält einen Eindruck davon, was auf den Menschen zukommt, wenn er heute nicht damit beginnt, die sozialen Errungenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts und damit die Gesellschaft als solche gegen eine immer bodenloser agierende neoliberale Profit- und Machtagenda zu verteidigen.

Der Buchtitel „Die Linke ist tot, lang lebe die Linke“ bezieht sich vor allem auf den zunehmenden Verlust des linken Sendungsbewusstseins ab der Mitte des 20. Jahrhunderts, der mit dem Beginn der Massenproduktion von LuxusgĂĽtern begann, durch die sich der Arbeiter mehr und mehr an eine neue Kulturrealität  des Massenkonsums und der Massenunterhaltung gewöhnt hat.

Das damit einhergehende, langsame Verschwinden der Solidarität aus der linken Arbeiterbewegung und das Versiegen der linken Hoffnung auf eine zukünftige klassenlose Gesellschaft, hat dazu geführt, dass die Linke langsam aber sicher eingeschlafen ist und heute, angesichts einer immer weiter zunehmenden Vereinnahmung des Menschen durch „den Markt“, in einen ideologischen Todeskampf mit der neoliberalen Religion geraten ist.

 

Kapitel 2

Die notwendig gewordene

Modifikation der kommunistischen Lehre

 

  1. Das kommunistische Manifest und seine stichhaltige Analyse der Kulturentwicklungen des 19. Jahrhunderts (TeilauszĂĽge)

Wir finden im kommunistischen Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels eine kurze stichhaltige Darstellung der menschlichen Kulturgeschichte und eine realistische Analyse für die Auswirkungen des „liberalen“ Kapitalismus auf die gesellschaftlichen Kulturverhältnisse des 19. Jahrhunderts. Die folgenden Auszüge des kommunistischen Manifestes machen dies deutlich:1

S. 21 [...] „Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedes mal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen. In den früheren Epochen der Geschichte finden wir fast überall eine vollständige Gliederung der Gesellschaft in verschiedene Stände, eine mannigfaltige Abstufung der gesellschaftlichen Stellungen. Im alten Rom haben wir Patrizier, Ritter, Plebejer, Sklaven; im Mittelalter Feudalherren, Vasallen, Zunftbürger, Gesellen, Leibeigene, und noch dazu in fast jeder dieser Klassen besondere Abstufungen. Die aus dem Untergang der feudalen Gesellschaft hervorgegangene moderne bürgerliche Gesellschaft hat die Klassengegensätze nicht aufgehoben. Sie hat nur neue Klassen, neue Bedingungen der Unterdrückung, neue Gestaltungen des Kampfes an die Stelle der alten gesetzt. Unsere Epoche, die Epoche der Bourgeoisie, zeichnet sich jedoch dadurch aus, daß sie die Klassengegensätze vereinfacht hat. Die ganze Gesellschaft spaltet sich mehr und mehr in zwei große feindliche Lager in zwei große, einander direkt gegenüberstehende Klassen: Bourgeoisie und Proletariat.“ [...]

Eine ähnliche Spaltungstendenz finden wir seit 1985 in den Gesellschaften der „1.Welt“durch die Entstehung einer neuen Bourgeoisie vor, die sich bis heute durch eine neoliberale Wirtschaftsreligion zu einem globalen Wirtschafts- und Finanzadel weiterentwickelt hat. Dies hatte einen fortschrittlichen Schwund des Mittelstands und die Entstehung einer neuen proletarischen Klasse durch eine Soziale Kaste der Unberührbaren (z.B. Hartz IV) und durch eine Kaste eines modernen Lohnprekariats zu Folge, so dass sich der soziale Gegensatz zwischen Reich und Arm bis heute laufend verschärft hat.

1: Das Kommunistische Manifest Ausgabe 2008 https://www.ibiblio.org/ml/libri/e/EngelsFMarxKH_ManifestKommunistischen_p.pdf

S. 23 […] „Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse,als die gefühllose»bare Zahlung«. Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritterlichen Begeisterung, der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohlerworbenen Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt. Sie hat, mit einem Wort, an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt. Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.“[...]

Seit der Jahrtausendwende finden wir eine nahezu exakte Wiederholung dieser Entwicklung des 19. Jahrhunderts in nahezu allen modernen Gesellschaften durch die Umsetzung einer entsprechenden neoliberalen Religion.

S. 26 […]Die bürgerlichen Produktions- und Verkehrsverhältnisse, die bürgerlichen Eigentums-verhältnisse, die moderne bürgerliche Gesellschaft, die so gewaltige Produktions- und Verkehrsmittel hervorgezaubert hat, gleicht dem Hexenmeister, der die unterirdischen Gewalten nicht mehr zu beherrschen vermag, die er heraufbeschwor. Seit Dezennien ist die Geschichte der Industrie und des Handels nur Märkte. Wodurch also? Dadurch, daß sie allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert.“ [...]

Auch diese Konsequenz einer maßlos gewordenen kapitalistischen Religion des 19. Jahrhunderts könnte ohne Probleme auf die gegenwärtige Kultursituation übertragen werden, da der Mensch heute von einer globalisierten und zentralisierten Lebensmittelversorgung abhängig geworden ist. Jeder „Fortschritt“ dieser Abhängigkeit erhöht die Gefahr für jeden Menschen, sich im Falle einer Krise in einem kulturellen Chaos wiederzufinden, in dem sich jeder selbst der Nächste ist.

S.36 […] „Man hat eingewendet, mit der Aufhebung des Privateigentums werde alle Tätigkeit aufhören, und eine allgemeine Faulheit einreißen. Hiernach müßte die bürgerliche Gesellschaft längst an der Trägheit zugrunde gegangen sein; denn die in ihr arbeiten, erwerben nicht, und die in ihr erwerben, arbeiten nicht. Das ganze Bedenken läuft auf die Tautologie hinaus, daß es keine Lohnarbeit mehr gibt, sobald es kein Kapital mehr gibt.“[…]

Diese Argumentation ist auch heute noch ein regelrechtes ideologisches Totschlagargument der neoliberalen Religion, das regelmäßig in der Feststellung endet, dass der Neoliberalismus „alternativlos“ ist.

S. 48 f. […] „Die ersten Versuche des Proletariats, in einer Zeit allgemeiner Aufregung, in der Periode des Umsturzes der feudalen Gesellschaft direkt sein eigenes Klasseninteresse durchzusetzen, scheiterten notwendig an der unentwickelten Gestalt des Proletariats selbst wie an dem Mangel der materiellen Bedingungen seiner Befreiung, die eben erst das Produkt der bürgerliche Epoche sind. Die revolutionäre Literatur, welche diese ersten Bewegungen des Proletariats begleitete, ist dem Inhalt nach notwendig reaktionär. Sie lehrt einen allgemeinen Asketismus und eine rohe Gleichmacherei. Die eigentlich sozialistischen und kommunistischen Systeme, die Systeme St.-Simons, Fouriers, Owens usw., tauchen auf in der ersten, unentwickelten Periode des Kampfes zwischen Proletariat und Bourgeoisie, die wir oben dargestellt haben. Die Erfinder dieser Systeme sehen zwar den Gegensatz der Klassen wie die Wirksamkeit der auflösenden Elemente in der herrschenden Gesellschaft selbst. Aber sie erblicken auf der Seite des Proletariats keine geschichtliche Selbsttätigkeit, keine ihm eigentümliche politische Bewegung.

Da die Entwicklung des Klassengegensatzes gleichen Schritt hält mit der Entwicklung der Industrie, finden sie ebenso wenig die materiellen Bedingungen zur Befreiung des Proletariats vor und suchen nach einer sozialen Wissenschaft, nach sozialen Gesetzen, um diese Bedingungen zu schaffen. An die Stelle der gesellschaftlichen Tätigkeit muß ihre persönlich erfinderische Tätigkeit treten, an die Stelle der geschichtlichen Bedingungen der Befreiung phantastische, an die Stelle der allmählich vor sich gehenden Organisation des Proletariats zur Klasse eine eigens ausgeheckte Organisation der Gesellschaft“. […] „Sie wollen die Lebenslage aller Gesellschaftsglieder, auch der bestgestellten, verbessern. Sie appellieren daher fortwährend an die ganze Gesellschaft ohne Unterschied, ja vorzugsweise an die herrschende Klasse“. […] „Allmählich fallen sie in die Kategorie der oben geschilderten reaktionären oder konservativen Sozialisten und unterscheiden sich nur noch von ihnen durch mehr systematische Pedanterie, durch den fanatischen Aberglauben an die Wunderwirkungen ihrer sozialen Wissenschaft“.[…]

Diese Warnungen von Karl Marx, die ein Resultat seiner persönlichen Erfahrungen mit dem „liberalen“ Kapitalismus und den verschiedenen Antworten der linken Bewegungen auf diesen Kapitalismus waren, werden bis heute von vielen linken Bewegungen und Parteien nicht berücksichtigt. Dadurch hat sich auch in der modernen Kultur eine linke Mentalität der relativen Duldsamkeit und des guten Willens gegenüber der neoliberalen Agenda entwickelt, die notwendig zu einer fortschrittlichen Zersetzung der linken Ideologie geführt hat.

Heute ist die ursprüngliche linke Ideologie und das inspirierte Sendungsbewusstsein der früheren linken Bewegungen aus der Kultur verschwunden, so dass nur noch ein positivistischer und hedonistischer linker Spontanaktionismus übrig geblieben ist. Dieser Aktionismus bleibt notwendig so lange erfolglos, solange er lediglich die sich immer weiter intensivierenden neoliberalen Symptome innerhalb der modernen Gesellschaft zu mildern versucht, sich jedoch nicht gegen die Ursache dieser Symptome wendet - die neoliberale Ideologie des bodenlosen Profit-und Machtstrebens, die alle Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen „liberal“ vereinnahmt und verwertet.

3. Die Renaturierung der kommunistischen Weltsicht durch die Entdeckungen der modernen Wissenschaft

a) Die Sklaverei und ihre Bedeutung

Ein grundsätzliches Manko der kommunistischen Theorie besteht in ihrem relativen blinden Fleck für die biologischen und psychologischen Auswirkungen der Sklaverei auf die menschliche Natur. Bis heute hat der Mensch die Sklaverei bzw. die absolutistische hierarchische Gewaltbeziehung nicht in einer hinreichenden Weise als eine überaus schwerwiegende, fundamentale Verletzung der menschlichen Natur erkannt. Da die besondere menschliche Natur nicht nur die Fähigkeit zu einem außergewöhnlichen freiheitlichen Bewusstsein sondern auch zu einem tiefgreifenden empathischen Einfühlungsvermögen umfasst, kommt die Aussetzung der natürlichen Menschenrechte durch die Sklaverei einer elementaren Zäsur der menschliche Natur gleich. Diese Zäsur hatte nicht nur die Entwicklung von nachhaltigen destruktiven menschlichen Verhaltensweisen, sondern auch eine Pervertierung der menschlichen Sexualität zur Folge, so dass die daraus resultierende sado-masochistische Lustverirrung des Menschen heute die Gefahr einer menschlichen Selbstzerstörung immer mehr akut werden lässt.

Diese Feststellungen machen es notwendig die Vorstellungen von Karl Marx und Friedrich Engels in Bezug auf die kulturelle Gesellschaftsentwicklung ein Stück weit zu berichtigen, da wir die Entwicklung der absolutistischen Klassengesellschaft innerhalb der neolithischen Revolution nicht länger als eine zwangsläufige Entwicklung einer notwendig gewordenen menschlichen Evolution betrachten können. Wir haben es vielmehr mit einer überaus tragischen Verirrung der kulturellen Vergemeinschaftung in eine absolutistische hierarchische Werteinteilung des Menschen zu tun, deren Folgen der Mensch nur aufheben kann, wenn er diese Fehlentwicklung in einer hinreichenden Weise erkennt. Erst dadurch eröffnet sich für den heutigen Menschen ein praktischer, gangbarer Weg in eine natürliche klassenlose Demokratie.


3. Kapitel

Die Entwicklung der Linken in den

 letzten 20 Jahren (AuszĂĽge)

1. Die Geschichte des Neoliberalismus

Um die neoliberale Religion besser fassen zu können, ist es notwendig, ihre inwendige ideologische und moralische Beschaffenheit zu begreifen, die sich vor allem aus ihren geschichtlichen Wurzeln ableitet. Der aktuelle Neoliberalismus, der 1985 mit dem „Washington Consensus“ zu einer neuen Wirtschaftsreligion der „1. Welt“ wurde, unterscheidet sich inhaltlich und qualitativ ganz wesentlich von der Ideologie des Neoliberalismus, die nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 entstanden war. Da man damals den liberalen, sich selbst regulierenden kapitalistischen Markt des 19. Jahrhunderts für das Eintreten der Kulturkrise des 1.Weltkrieges und für die Weltwirtschaftskrise verantwortlich machte, erachtete das aufkommende neoliberale Denken nach 1929 die Einbettung des Marktes in die Gesellschaft und damit die ständige Kontrolle des Marktgeschehens als unbedingt notwendig. Im Lauf der Zeit haben Ludwig Mises (1881-1973), Friedrich August Hayek (1899-1992) und Milton Friedmann (1912-2006) diese Zielsetzung wieder verwässert und schließlich die Wiedergeburt der liberal-kapitalistischen Ideologie eines sich selbst regulierenden Marktes innerhalb der modernen Kultur eingeläutet.

Die neue neoliberale Religion, die durch den Washington Consensus von 1985 zur offiziellen Wirtschaftsreligion der 1. Welt erhoben wurde, hat die moderne Gesellschaft bis zur Jahrtausendwende wieder zu einer vollständigen Hinwendung an den „liberalen“ Kapitalismus des 19. Jahrhunderts geführt - jener kapitalistischen Religion, die den Menschen in die Weltkriege des 20. Jahrhunderts geführt hatte.

Weder der heutige Neoliberalismus noch der „liberale“ Kapitalismus des späten 19. Jahrhunderts sind auf die Lehre der Nationalökonomie von Adam Smith zurückzuführen, da diese Lehre die natürliche Gesellschaft und die Natur des Menschen in einer grundlegenden Weise berücksichtigt hat. Die Lehre von Adam Smith wurde mit der Zuwendung der kapitalistischen Bourgeoisie an die Ansichten von David Ricardo (1772-1823), Thomas Robert Malthus (1766-1834) und Joseph Townsend (1739-1816)1 erheblich modifiziert und schließlich durch die Verkehrung der ursprünglichen ökonomischen Tauschformel „Ware-Geld-Ware“ in die neue Formel „Geld-Ware-Geld“ in ihrem Wesen völlig verfremdet.

Durch die Verkehrung der traditionellen ökonomischen Tauschformel in die Formel Geld-Ware-Geld wurde der Kapitalismus zu einer Geldreligion und der Profit und der Machtgewinn zur absoluten Richtlinie der kapitalistischen Ökonomie erhoben, so dass der neue „liberale“ Kapitalismus keine Rücksichten mehr auf die menschliche Natur und die Natur der Erde nahm. Karl Marx hat diese neue Formel des „liberalen“ Kapitalismus erkannt und in sein Theoriegebäude integriert.2 Die Folge der neuen ökonomischen Formel war die Verwirklichung einer „liberal-parasitären“, sado-masochistischen und tyrannischen Industriellen Revolution, die keinerlei Bedenken dafür kannte, kleine Kinder für schwere Bergwerksarbeiten auszubeuten3 und die natürliche Umwelt in einer beliebigen Weise zu verschmutzen.

Die ideologische Wurzel für diesen „liberalen“ Kapitalismus finden wir im sogenannten „Freihandel“ des beginnenden 17. Jahrhunderts, der den sporadischen Kolonialismus und Imperialismus der vorangegangenen geschichtlichen Epoche abgelöst und die systematische koloniale und imperiale Ausbeutung der Welt durch die Europäer eingeläutet hatte. Hier finden wir auch die Wurzel des heutigen Rassismus, als dem Versuch, die systematische liberal-parasitäre und tyrannische Ausbeutung der „kolonialisierten“ Völker durch eine absolutistische Rassenideologie zu rechtfertigen und zu sanktionieren.

Die ideologische Wurzel des systematischen „Freihandels“ finden wir vor allem im Calvinismus und dessen auf Augustinus (354-430 n. Chr.) zurückgehende ideologische Unterteilung der Menschen in „Auserwählte“ und „Unerwählte“. So kam es, dass vor allem die Nationen einen systematischen kolonialen und imperialen „Freihandel“ voran getrieben haben, die zu wichtigen Zentren des europäischen Calvinismus im 17. Jahrhundert geworden waren: Amsterdam und London. Die Gründung der Niederländischen und der Britischen Ostindien-Kompanien, die mit eigenen Hoheitsrechten für eine Selbstverwaltung in den besetzten Kolonien ausgestattet wurden, um die systematische koloniale Ausbeutung logistisch sicher stellen zu können, legten den eigentlichen ideologischen Grundstock für eine „normal“ werdende liberal-parasitäre, sado-masochistische und tyrannische europäische Ökonomie.

Im Zuge der Erfindung des „Freihandels“ kam es wiederholt zu Völkermorden und anderen erschreckenden Verhaltensentgleisungen, dessen Höhepunkte in der britischen Kolonialherrschaft zu finden sind: 

1. In Bengalen sind von 1769 bis 1773 ca. 10 Millionen Menschen verhungert, einem Land, das von der Britischen Ostindien-Kompanie fĂĽr die Produktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie z.B. fĂĽr die Produktion von Weizen ausgebeutet worden war.

2. Die britische Versklavung von ca. 3,5 Millionen Schwarzafrikanern fĂĽr den Verkauf nach Amerika wurde zu einem starken Motor fĂĽr die britische Industrialisierung.

3. Eine regelrechte Produktion von Opium in Bengalen, das als Handelsprodukt fĂĽr China hergestellt wurde, fĂĽhrte im 19. Jahrhundert zu mehreren Opiumkriegen, da sich der chinesische Kaiser weigerte, den Drogenhandel weiter zu akzeptieren, der zu einem moralischen Verfall in China gefĂĽhrt hatte. So kam es, dass die Briten den Chinesen durch mehrere Opiumkriege, in einer demĂĽtigenden Weise, Opium als Zahlungsmittel aufgezwungen haben. Die heutige Entwicklung in China ist in vieler Hinsicht eine Antwort auf diese DemĂĽtigung, die das Land ĂĽber einen langen Zeitraum destabilisiert hat.

Wenn wir wiederum die ideologische Wurzel des von der calvinistischen Religion beeinflussten Freihandels suchen, so finden wir eine lange europäische Vorgeschichte mit verschiedenen Formen und Ablegern der Sklaverei. Mit dem Einsetzen der ersten kolonialen und imperialen Aktivitäten änderte sich die Qualität und Intensität der europäischen Sklavenwirtschaft, da die Katholische Kirche durch die Bullen Dum Diversas (1452 n.Chr.)4 und Romanus Pontifex (1455 n.Chr.)5 die koloniale Ausbeutung und die Versklavung aller Sarazenen, Heiden und Schwarzafrikaner offiziell sanktioniert hat.

Wir finden die Wurzeln der heutigen neoliberalen ökonomischen Religion daher in einer „selbstverständlichen“ liberal-parasitären, sado-masochistischen und tyrannischen Ausbeutung von „unerwählten“ Diener- und Sklavenmenschen durch „auserwählte“ Herrenmenschen, die von der katholischen Kirche abgesegnet und vom Calvinismus ideologisch bestärkt worden ist. Dadurch hat sich die mentale Spaltung der Menschen in Auserwählte und Unerwählte und die Scherenbildung von Reich und Arm immer weiter fortgesetzt und bestimmt noch heute das globale Kulturgeschehen.

Die neoliberale Religion, die 1985 offiziell durch den sogenannten Washington Konsensus innerhalb der „1.Welt“ eingeläutet wurde, hat den „liberalen“ Kapitalismus im 19. Jahrhundert bis heute weiter potenziert, da die neoliberale Religion auch die Politik in ihre Agenda eingebunden hat. Dadurch haben sich vor allem die Theorien von Friedrich Hayek und Milton Friedman durchgesetzt, denen zu Folge der Staat die neoliberale Wirtschaft durch geeignete Maßnahmen stützen muss.

Bis heute erfüllt sich darüber innerhalb der „1.Welt“ an jedem Tag eine versteckte neoliberale Tyrannei, da die Völker einer immer strengeren Gesetzgebung unterworfen werden, während der Wirtschafts- und Finanzadel ein immer „liberaler“ bzw. willkürlicher werdendes Profit- und Machtstreben verwirklicht. Dabei greift für den neoliberalen Adel eine ideologische und praktische Immunität.

Da auch die sogenannten öffentlich-privaten Partnerschaften durch geheime Absprachen zwischen der Politik und der Wirtschafts- und Finanzelite erfolgt sind und sich darüber das Gesellschaftsvermögen in einer fortschrittlich Weise von Unten nach Oben verlagert hat, sind viele moderne Menschen in Bezug auf einen willkürlich und bodenlos agierenden kulturellen Neoliberalismus nahezu sprachlos geworden.

Erst durch die realen Folgen der neoliberalen Agenda für die moderne Gesellschaft, ist bis heute klar geworden, was die folgenden Gebote des „Washington Consensus seit 1985 tatsächlich für den heutigen Menschen bedeuten:6

  1. Staatliche Finanzdisziplin zur Vermeidung von Budgetdefiziten. (Zahlungsfähigkeit für Kredite aufrecht erhalten)
  2. Prioritäten bei den öffentlichen Ausgaben zugunsten von Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Infrastruktur. (Sozialausgaben können reduziert werden – was gefordert wird, ist ein starker Staat und ein schwacher Sozialstaat)
  3. Steuerreformen (gĂĽnstige Steuerkonditionen fĂĽr Konzerne)
  4. Finanzielle Liberalisierung (Börse als Spielcasino)
  5. Freie Wechselkurse (Starke Währungen der 1. Welt im Vorteil gegenüber schwachen Währungen der 2. und 3. Welt )
  6. Handelsliberalisierung (Einmischung in die Handels- und Hauswirtschaft der dritten Welt)
  7. Förderung von ausländischen Direktinvestitionen (direkte Einmischung der Konzerne und der Staaten in den Ländern der 2. und 3. Welt)
  8. Privatisierung (der öffentlichen Einrichtungen)
  9. Deregulierung (Verminderung von gesetzlichen Einschränkungen für Konzerne)
  10. Sicherung der Eigentumsrechte ( Eigentumsrecht schlägt natürliches Besitzrecht – führt mitunter zu Landenteignungen in den Ländern der 3. Welt)

Zu diesen offiziellen Geboten des Washington Consensus von 1985 kamen im Lauf der Zeit noch weitere neoliberale Gebote, Ziele und Handlungsnormen hinzu:

  1. Zentralisierung von Vermögen und von Macht, (Streben nach Monopolstellungen)
  2. Flexibler Arbeitsmarkt (prekäre Beschäftigung)
  3. Konkurrenzfähigkeit (Billiglohn)
  4. Effektivität (hohe Arbeitsleistung)
  5. Entsolidarisierung (Konkurrenzkampf um Arbeitsplätze)
  6. Grenzenloses Wirtschaftswachstum (Ăśberlastung der menschlichen und der irdischen Natur)
  7. Verteilung des Volksvermögens von Unten nach Oben (Formel „Gewinne Privatisieren, Verluste Kommunisieren“)
  8. Erhöhung der allgemeinen Überwachung und Kontrolle der Völker
  9. Alles wird quantifiziert und durch Zahlenwerte taxiert (Die Naturkatastrophe XY verursachte einen Schaden von 100 Millionen Dollar, Schlussfolgerung: alles ist käuflich und refinanzierbar)
  10. Kritik am Neoliberalismus wird durch eine willkĂĽrliche Verkehrung von Ursache und Wirkung beantwortet (Gesellschaftliches Scheitern ist die Schuld des Individuums).

Die Scherenbildung zwischen Reich und Arm, die sich seit 1985 auf der ganzen Welt immer weiter intensiviert hat, ist als eine logische Folge der neoliberalen Gebote zu verstehen, die sich wie ein Wunschzettel eines schamlos gewordenen globalen Wirtschafts- und Finanzadels ausnehmen. Durch diesen Wunschzettel kommt den Bevölkerungen und der Natur der Erde lediglich eine funktionale Rolle zu, was langfristig auf eine direkte oder indirekte Diktatur durch „Sachzwänge“ und auf eine radikale Ausbeutung aller greifbaren Lebewesen der Erde hinausläuft.

Da sich kein Widerstand gegen die Gebote der neoliberalen Religion in den modernen Völkern formiert hat, ist das neoliberale Profit- und Machtstreben in den letzten 5 Jahren immer bodenloser geworden und hat bis heute jede Grenze des natürlichen Anstands und der natürlichen Moral hinter sich gelassen.

Angesichts der damit für den heutigen Menschen sich ergebenden düsteren Zukunftsaussichten, ist es zu einer Frage des menschlichen Überlebens geworden, dass der moderne Mensch der „1.Welt“ eine grundlegende Lehre aus der europäischen Geschichte zieht: ein Volk, dass es zulässt, dass innerhalb seines Geltungsbereichs Menschen auf eine liberal-parasitäre, sado-masochistische und tyrannische Weise ökonomisch, sozial oder politisch ausgebeutet werden, ist ein Volk, das auf längere Sicht zum Scheitern verurteilt ist, weil sich die in der Kultur normalisierende asoziale Unmoral im Lauf der Zeit immer weiter potenziert und für das gesamte Volk zu einer „normalen“ Kulturrealität wird. Dadurch löst sich der soziale innere Zusammenhalt eines Volkes notwendig immer mehr auf und weicht der zunehmenden Unfähigkeit zur konstruktiven Selbstorganisation.

1:The Great Transformation Politische und Ă–konomische UrsprĂĽnge von Gesellschaften und Wirtschaftssystemen, Suhrkamp Verlag, 1978 S.224 ff.

2:http://ciml.250x.com/archive/marx_engels/german/kapital1.pdf Das Kapital S.96 f.

3: https://www.textlog.de/en-england-kinder-arbeit.html Engels Englische Industrielle Revolution

4:https://de.wikipedia.org/wiki/Dum_diversas

5: https://de.wikipedia.org/wiki/Romanus_Pontifex

6: (ab Seite 12)  https://www.blogs.uni-mainz.de/fb07-ifeas-eng/files/2019/07/Sehring.pdf Autorin: Jennifer Sehring

 

4. Kapitel

Das Corona Jahr 2020 aus der

 linken Perspektive (AuszĂĽge)

Die Angst vor einer unbekannten Viruserkrankung hat 2020 insgesamt dazu geführt, dass die oberste politische Exekutive und die Medien den wissenschaftlichen Pfad der diskursiven Auseinandersetzung verlassen haben, so dass das Corona-Virus immer mehr zu einer medialisierten Glaubensfrage geworden ist. Darüber hat sich in vielen Staaten eine Corona-Maßregelung entwickelt, die an einen Ludwig XIV. erinnert: „Der Staat bin ich“ bzw. „der Staat das sind wir, die Exekutive“

Setzen sich die bisherigen massiven Corona-Maßnahmen auf der ideologischen Grundlage einer mangelhaften Spezifizierung der statistischen Datenerhebungen weiter fort, dann entsteht notwendig die Gefahr, dass in Zukunft nicht mehr nur die schweren Virenerkrankungen wie z.B. die Pocken, sondern auch die einfacheren mittelschweren Virenerkrankungen wie die Corona-Erkrankung und die Grippeerkrankung durch ein ständiges Monitoring zu einer fortwährenden globalisierten Maßregelung aller Völker führen.

Eine einmal vollzogene Integration der mittelschweren Infektionskrankheiten in eine globale Impfpolitik, hätte notwendig eine umfassende und dauerhafte Einschränkung und Reglementierung des menschlichen Alltagslebens zur Folge, da sich Viren laufend verändern und für einen lückenlosen Virusschutz neben einer regelmäßigen Auffrischung des Impfschutzes auch ein periodisches Update bzw. eine Erweiterung der Impfungen notwendig wäre. 1 Für einen ausreichenden Grippeschutz ist heute eine jährliche Nachimpfung notwendig.2 Auch für die Wirkung einer Corona-Impfung wird heute eine zeitliche Begrenzung von 6 Monaten bis 2 Jahren angenommen. Eine Bemessungsgrenze von 35 Neuinfektionen für einen 7 Tageszeitraum pro 100.000 Menschen innerhalb einer Region, würde für mittel- schwere Grippe- und Corona-Erkrankungen in jedem Winter regelrechte Schutzmaßnahmen nach sich ziehen, nicht zuletzt auch deshalb, weil dieser Richtwert innerhalb der Bandbreite von möglichen Fehlinterpretationen der PCR Tests liegt, insbesondere was die tatsächliche klinische Corona-Erkrankung betrifft.

1:https://youtu.be/dQ5-3DO5Dyg RNS Impfstoffe lassen sich zĂĽgig an Virenmutationen anpassen

2:https://www.impfen.de/impfwissen/grippe-die-nicht-aussterbende-seuche/ 

Für die Pharmakonzerne, für die Gesundheitsindustrie und für alle neoliberalen Profiteure würde eine solche Entwicklung die Erschließung einer unerschöpflichen neuen Geld- und Machtquelle bedeuten1, so dass der neoliberale „Markt“ durch eine weitere intime Vereinnahmung des Menschen einen deutlichen Fortschritt auf dem Weg zu einer vollständigen Vereinnahmung des Menschen vollziehen würde.

Die Frage, die sich der heutige Mensch daher stellen muss, ist die Frage, ob sich der Mensch einen solchen neoliberalen „Fortschritt“ noch leisten kann.2 Sieht der heutige Mensch einer solchen Entwicklung passiv und still zu, dann wird es nicht mehr vieler neoliberaler Fortschritte bedürfen, bis die Kultur die biologischen Belastungsgrenzen der menschlichen Natur dauerhaft überschreitet und es zu einer schwerwiegenden kulturellen Zäsur kommt. Ob sich der Mensch von einer solchen Zäsur noch einmal erholen und wieder neu organisieren kann, bleibt angesichts der bereits erreichten Schwächung vieler Menschen durch die neoliberale Politik der letzten 20 Jahre fraglich.

1: Biontech 2 Milliarden Impfdosen https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/blickzumnachbarn/biontech-peilt-produktion-von-z wei-milliarden-impfdosen-an_aid-55621111

2: https://www.akweb.de/politik/profite-in-der-pandemie-schiedsgerichte-und-lobbyismus/ Autoren: Guido Speckmann und Lene Kempe

Einer der wesentlichen Gründe für die diktatorische Corona-Politik ist in der Tatsache zu finden, dass das traditionelle kulturelle Narrativ der alles absolut beherrschenden Klassengesellschaft in den letzten 20 Jahren durch die Folgen des Neoliberalismus von den Bürgern immer mehr grundlegend in Frage gestellt und dadurch erheblich geschwächt worden ist. Da für viele Bürger in der Corona-Krise der Eindruck entstanden ist, dass die modernen Regierungen die kulturelle Gemengelage nicht im Griff haben und auf eine brisante Weise überreagieren, ist es zu einem weiteren gravierenden Vertrauensverlust in das Narrativ der traditionellen Klassengesellschaft gekommen.

Dieser Vertrauensverlust hat vor allem das deutsche Volk hart getroffen, das in den letzten 20 Jahren eine Kulturentwicklung vollzogen hat, bei der stets alles unter Kontrolle zu sein schien. Diese „Selbstverständlichkeit“ ist durch die Corona-Krise zusammengebrochen, so dass die politischen Maßnahmen in der BRD mitunter auch deshalb zunehmend drastisch ausgefallen sind, da es für die Politik notwendig geworden war, einen drohenden politischen Autoritätsverlust aufzufangen. Die darüber immer diktatorischer gewordenen politischen Maßnahmen haben vor allem deutlich gemacht, dass sich das traditionelle Kulturnarrativ der absolutistischen „gottgewollten“ Klassengesellschaft, nicht mehr ohne Weiteres von selbst aufrecht erhält.

Die kulturelle Konstitution einer absoluten Macht der Wenigen über die Vielen kann sich innerhalb einer hierarchischen Klassengesellschaft nur so lange Aufrecht erhalten, wie die vielen Untertanen daran glauben können, dass die wenigen Herrenmenschen die jeweilige Lage in einer konstruktiven Weise im Griff haben. Das im Corona-Jahr 2020 insgesamt entstandene politische Dilemma in der BRD, kann der Betrachter nur in seiner ganzheitlichen Dimension begreifen, wenn er sich vor Augen führt, dass eine nunmehr seit 100 Jahren von vielen Wissenschaftlern bestätigte Relativitätstheorie zu einer neuen wissenschaftlichen Lebensanschauung geführt hat, die keine absoluten Sicherheiten, sondern nur noch höchste Wahrscheinlichkeiten kennt. Die Auswertung der wissenschaftlichen Forschungen erfolgt daher heute, nicht mehr wie noch vor 150 Jahren dadurch, dass man verbindliche idealistische Dogmen für alle aufstellt, sondern dass man die wissenschaftliche Forschung durch eine ständige diskursive Auseinandersetzung am Leben erhält. Diese relative wissenschaftliche Betriebsamkeit ist 2020 für die Corona-Politik auf ein Minimum eingeschränkt und durch absolutistische Glaubensdogmen ersetzt worden, so dass die Corona-Krise auch zu einer Krise des modernen wissenschaftlichen Narrativs geworden ist.

 

5. Kapitel

Der Weg in die natĂĽrliche

klassenlose Gesellschaft

Die zu überwindenden ideologischen Spaltungen der gegenwärtigen Gesellschaft (Teilauszüge)

Nachdem die SPD und die GRÜNEN durch die Schröder/Fischer Regierung zur Jahrtausendwende ein Stück weit ihre ideologischen Wurzeln durch die Übernahme einer neoliberalen Wirtschaftsreligion aufgegeben hatten, kam es innerhalb der Partei der GRÜNEN nach der Finanzkrise von 2008 zur Ausbildung einer neuen politischen Religion, die eine absolutistische psychologisch/ideologische Polarisation von „richtig“ und „falsch“ innerhalb der eigenen politischen Agitation in die Anwendung gebracht hat. Dadurch wurde jedes politische Thema auf eine zunehmende Weise absolutistisch polarisiert und zu einer religiösen Glaubensfrage erhoben, für die nicht länger die zusammengetragenen wissenschaftlichen Fakten, sondern eine optimistische Zukunftsvision und das Ziel der zukünftigen politischen Macht ausschlaggebend waren. Seitdem prallt an den Auserwählten der Partei der GRÜNEN alle Kritik ab wie Regentropfen von einem Blatt, da man mit einer religiösen Politik, durch die alles zu einer Glaubensfrage wird, nicht wirklich kommunizieren, bzw. diskutieren kann.

Die natürliche Aufgabe der Politik besteht vor allem darin, die verschiedenen Interessenlagen innerhalb eines Volkes zu berücksichtigen und durch eine politische Diskussion auszutarieren, so dass für die jeweils anstehenden politischen Problemstellungen ausgewogene Entscheidungen getroffen werden können. Eine der wichtigsten Aufgaben des hauptberuflichen Politikers besteht daher darin, die für die jeweilige politische Entscheidungsfindung wichtigen Rahmendaten und Fakten und die dazu gesammelten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse durch ein entsprechendes Studium zu sichten und für den politischen Entscheidungsprozess zu erschließen. Durch eine Verwandlung der Politik in eine politische Religion wird diese natürliche politische Aufgabenstellung für die Entscheidungsfindung auf ein Minimum reduziert bzw. weitestgehend obsolet.

Die Verwandlung der Politik der GRÜNEN in eine politische Religion wurde in den letzten 12 Jahren von allen anderen politischen Parteien kopiert, so dass innerhalb der BRD nach und nach eine „ganzheitliche“ politische Religionskultur in die Entwicklung gekommen ist. Diese Entwicklung erfolgte nicht nur in der BRD, sondern innerhalb der gesamten „1. Welt, so dass es 2015 zu einer UNO „Agenda 2030“1 kam, die in der Form einer politischen Religion verfasst wurde. Die darin formulierte perfekte Sozialutopie einer aufs Beste kontrollierten zukünftigen Kultur, können wir auch als eine „positivistische“ Werbung für eine neue neoliberale Weltordnung verstehen, die im Gewand einer „Wohlfühl-Erzählung“ einher geht.

Da durch die Agenda 2030 von Beginn an ein Widerspruch zwischen einer romantischen Sozialutopie und einer neoliberalen kulturellen Wirklichkeit entstanden ist, hat sich innerhalb der BRD und der gesamten Welt die Agenda einer zunehmenden politischen Nötigung, einer emotionalen Erpressung und einer ideologischen Inquisition für ein politisch „korrektes“ Denken durchgesetzt, die jedes mal zur Anwendung kam, sobald irgend ein politischer Widerstand in den Bevölkerungen das Narrativ der „schönen neuen Welt“ durch eine Agenda 2030 geschwächt oder angegriffen hat.

Die modernen Kulturmedien haben das vordergründig romantische Narrativ einer Agenda 2030 Religion nach und nach akzeptiert, sanktioniert und flankiert, so dass sie ihre natürliche Aufgabenstellung innerhalb der Demokratien der „1.Welt“ weitestgehend aufgegeben haben. Neben den 3 Machtsäulen der Legislative, Judikative und Exekutive bilden die Medien in der Demokratie ein wichtiges politisches Korrektiv, in dem sie die Politik auf eine kritische Weise ins Visier nehmen und den Interessen des Volkes eine Stimme geben. Die Medien dienen daher in einer gesunden Demokratie nicht den Regierenden sondern den Regierten und bilden ein wichtiges Hindernis für etwaige diktatorische Entwicklungen innerhalb einer Demokratie.

1:https://www.un.org/Depts/german/gv-70/band1/ar70001.pdf

Die notwendige Bewusstseinsrevolution (TeilauszĂĽge)

Die Geschichte hat gezeigt, dass ein dauerhaft in einer absolutistischen Weise beherrschtes und unterdrücktes Volk nicht nur ein masochistisches Verhalten, sondern auch manisch-depressive Verhaltenssymptome entwickelt. Dadurch büßt ein Volk mit jedem diktatorischen Fortschritt innerhalb seiner Kultur seine natürliche Fähigkeit zur autarken Lebensgestaltung und damit auch die Fähigkeit für eine Selbstbefreiung aus eigener Kraft zunehmend ein. Solange der Einzelne daher heute die zunehmenden Unerträglichkeiten seines Kulturalltags schluckt und darauf wartet, dass etwas „Großes“ passiert, steht er sich auf eine tragische Weise selbst im Weg und übersieht den einzigen natürlichen Ausweg des Menschen für die gegenwärtige Kultursituation - die natürliche Vereinigung von Unten.

Der Mensch findet heute bereits alle materiellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Veränderung seiner kulturellen Selbstorganisation vor. Das, was dem heutigen Menschen noch fehlt, um sich aus der immer weiter verschärfenden Kultursituation befreien zu können, ist eine Bewusstseinsrevolution, die für die folgenden Zielsetzungen steht:

  1. Die Ablösung des gegenwärtigen, bereits veralteten absolutistischen Kulturnarrativs der hierarchischen Klassenkultur durch das relative Kulturnarrativ einer natürlichen klassenlosen Demokratie
  2. Die Auflösung der neoliberalen Religion und die Konstitution einer relativen Ökonomie, die in die natürliche Gesellschaft eingebunden und durch biologische Zielsetzungen und Maßgebungen reguliert wird.
  3. Die Konstitution eines Tabus für jedwedes willkürliche, übernatürliche, absolutistische und diktatorische menschliche Verhalten, so dass das durch den „Freihandel“ entstandene liberal-parasitäre, sado-masochistische und tyrannische menschliche Verhalten vollständig diskreditiert und aufgelöst werden kann.
  4. Die Auflösung des absolutistischen tyrannischen Gottesbildes, so dass es keine idealistische Polarisierung von auserwählten und unerwählten Menschen mehr gibt und die absolutistischen idealistischen Polarisierungen von „Gott und Teufel und von „Gut und Böse“ aus dem menschlichen Weltbild verschwinden.
  5. Die Auflösung der menschlichen Machtsucht als dem gefährlichsten Krankheitssymptom, das dem Menschen durch die Erfindung der Sklaverei und der Herren-Diener-Sklaven-Klassengesellschaft entstanden ist.
  6. Die gezielte Auflösung der gegenwärtigen übernatürlichen gesellschaftlichen Polarisation, die sich durch das Streben nach einer absolutistischen Sicherheit (Diktatur) einerseits und nach einer absolutistischen Freiheit (Willkür) andererseits ergibt und zahlreiche extremistische Verhaltensweisen generiert.
  7. Die gezielte Auflösung einer sado-masochistischen Sexualisierung der Kultur, die eine überaus tragische und gefährliche Kontamination der Geschlechterbeziehungen verursacht und einem absolutistischen Machtkrieg zwischen den Geschlechtern Vorschub leistet.
  8. Die Aufhebung des traditionellen religiösen Narrativs „Mache dir die Erde Untertan, das die Beziehungen des Menschen zu allen Tieren und . Pflanzen und zur Natur im Allgemeinen in eine chronische Beziehung der Gewalt verwandelt hat.
  9. Der Aufbau einer dezentralisierten Kulturorganisation „von Unten“ mit dem Ziel, dass sich alle Landkreise im Falle einer Krise autark versorgen und organisieren können.
  10. Der Aufbau einer Gesellschaftsökonomie die sich vor allem auf die autarke Binnenwirtschaft, bzw. Hauswirtschaft konzentriert und die Luxuswirtschaft und die Exportwirtschaft erheblich reduziert. Dadurch lassen sich auch die heutigen Staatengemeinschaften wie z.B. die EU auf eine relative, heterarchische Weise organisieren.
  11. Der Aufbau einer natürlichen heterarchischen Weltordnung, die es den Staatengemeinschaften ermöglicht über die UNO eine regelrechte gegenseitige Versicherung für Notfälle zu organisieren. Eine derartige kooperative Verbundenheit der Staatengemeinschaften ist in der Lage, alle brisanten Kulturbeziehungen von heute innerhalb von nur wenigen Jahren aufzulösen.

 

© 2020 Wolfgang Hauke

Das Buch “Die Linke ist tot - lang leben die Linke” ieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Übersetzung, Nachdruck, Vervielfältigung sowie Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen – auch auszugsweise – nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

 

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Nachwort

Die drei von mir veröffentlichten Bücher bilden jeweils einen Teil einer homogenen Einheit. Während das Buch “Die Linke ist tot, lang lebe die Linke“ die aktuelle kulturelle Ist-Situation analysiert und kommentiert, setzt sich das Buch „Die Geschichte der modernen Lohnsklaverei” mit der geschichtlichen Entwicklung auseinander, die zur heutigen kulturellen Gemengelage geführt hat. Das Buch „Die Erlösung von der unerträglichen Standeskultur“ ist ein Intensivkurs für die ideologische Befreiung des Menschen aus der heutigen Klassengesellschaft, der alle wichtigen kulturellen Konstitutionen und Einstellungen auf den Prüfstand stellt.

Sie finden die Inhaltsangaben und einige AuszĂĽge dieser BĂĽcher unter den folgenden Internetadressen:

1. www.die-geschichte-der-modernen-lohnsklaverei.de

2. www.die-erlösung-von-der-unerträglichen-standeskultur.de